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10 DINGE, DIE UNS IM FRÜHLING (TROTZ CORONA) GLÜCKLICH MACHEN!

10 Dinge die uns im Frühling glücklich machen.

Die ersten warmen Sonnenstrahlen wecken in uns Frühlingsgefühle. Die zarten Frühlingsboten, die langsam aus der Erde sprießen, vermitteln uns ein Gefühl der Lebendigkeit und machen Hoffnung auf einen Neubeginn. Aktuell fällt es jedoch schwer, Hoffnung zu bewahren. Wir stecken fest, sind vor viele Herausforderungen gestellt und müssen auf Dinge, die uns Freude bereiten, verzichten. Ein Ausweg? – nicht in Sicht. Die Hoffnung auf bessere Zeiten in naher Zukunft schwindet dadurch immer mehr. Stattdessen breitet sich das Gefühl aus, in einer Endlosschleife aus Langeweile, Frustration und Einsamkeit gefangen zu sein. Es scheint, als wären wir auf eine harte Probe gestellt – vielleicht die härteste seit langem – denn Hoffnung schafft Lebensmut und wenn der wegfällt, scheint das Leben auf einmal sinnlos zu sein. 

Doch gerade weil es so schwer fällt, Hoffnung zu bewahren, braucht es kleine Lichtblicke – und davon bietet der Frühling besonders viele!

Jetzt ist es mehr denn je an der Zeit das zu tun, was dich glücklich macht, was dich aufatmen lässt und was dir letztendlich dabei hilft, zu dir selbst zu finden. Fang an, Neues zu entdecken, die kleinen Freuden des Alltags wahrzunehmen und dem Leben mit Vertrauen zu begegnen! Denn vielleicht bist du am Ende stärker, mutiger und glücklicher, weil du all die Dinge, die du sonst für selbstverständlich gehalten hast, endlich zu schätzen gelernt hast und weil du neue Hobbys und Gewohnheiten für dich entdeckt hast, auf die du sonst nie gekommen wärst. Wäre das nicht ein riesen Gewinn?

10 Dinge, die du diesen Frühling unbedingt tun solltest:

1.) Pflanzen vorziehen

Der frische Geruch von Erde, die ersten grünen Triebe – all das macht den Frühling so besonders und lässt unsere Herzen höher schlagen. Deshalb greifen wir am liebsten direkt selbst zur Schaufel und schaffen uns unsere grüne Oase. Und das geht nicht nur im Garten oder auf dem Balkon, sondern auch in der Wohnung. Was es dazu braucht? Pflanzenerde, Töpfe und ein paar Samen von deinem Lieblingsgemüse. Die Gemüsepflanzen gedeihen nämlich innen fast genauso prächtig wie im Gartenbeet, wenn du sie an ein sonniges Plätzchen stellst (am besten eignen sich Südfenster). Mehr Tipps für den Anbau von Gemüse in der Wohnung findest du bald auf meinem Blog! Melde dich für den Newsletter an, wenn du benachrichtigt werden möchtest, sobald der Beitrag veröffentlicht wird.

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2.) Gartencenter Shopping

Pflanzen-Shopping macht glücklich und darf bei den Dingen, die du im Frühling unbedingt tun solltest, nicht fehlen. Das Bild ist letztes Jahr im Herbst entstanden, als ich das erste große Tief seit der Corona-Krise hatte. Was mich immer glücklich macht, ist Pflanzen-Shopping. Also habe ich mit meiner besten Freundin beschlossen, zu Pflanzen Kölle zu fahren um „nur ein bisschen zu schauen“. Ich glaube der volle Einkaufswagen spricht für sich! 🙂 Beim „nur schauen“ ist es natürlich nicht geblieben und es mussten ein paar Schätze mit. Besonders verliebt habe ich mich in die Geigenfeige (ficus lyrata), die seit dem Kauf auch schon ordentlich gewachsen ist und an der ich mich jedes Mal aufs Neue erfreue, wenn ich im Wohnzimmer an ihr vorbeilaufe.

Ich liebe die Streifzüge durch Pflanzencenter, weil die ganze grüne Umgebung einfach schon glücklich macht und weil man nie weiß, welche neuen Schätze man entdecken wird. Jede Pflanze, die ich kaufe, hat eine besondere Bedeutung für mich, weil ich sie mit speziellen Erinnerungen verknüpfe. Manche Pflanzen habe ich gekauft, als ich gerade auf Wolke sieben geschwebt bin, manche erinnern mich dagegen an schwierige Phasen. Mit jeder Pflanze verknüpfe ich andere Emotionen. Es scheint fast so, als würde ich mit jeder Zimmerpflanze ein Gefühl festhalten und es tut gut, sich vergewissern zu können, dass diese Erinnerungen nie weg sein werden.

3.) Frühjahrsputz

Das mit dem Frühjahrsputz ist eher eine Hassliebe, aber am Ende ist man auf jeden Fall froh, dass man sich überwunden hat! Mir geht es generell besser, wenn meine Umgebung sauber und ordentlich ist. Ich kann mich besser konzentrieren und fühle mich einfach wohler in meinen vier Wänden. Vor allem im Frühjahr habe ich das Bedürfnis, meine Zuhause endlich wieder auf Vordermann zu bringen und mich von altem Ballast zu befreien. Radikales Ausmisten sorgt für mehr Leichtigkeit und und Ruhe, da man nicht mehr täglich vor tausend verschiedenen Klamotten am Kleiderschrank steht (obwohl man am Ende eh wieder dasselbe anzieht…) und auch der Küchen- oder Wohnzimmerschrank endlich nicht mehr aus allen Nähten platzt!

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4.) Wohnung renovieren

Nach den grauen Wintermonaten haben wir doch alle irgendwie Lust auf Veränderung – und in der aktuellen Situation noch mehr! Also her mit dem Tapetenwechsel! Ich habe letztes Jahr im Frühjahr endlich die violette Mustertapete überstrichen, die mich 5 Jahre lang gestört hat (also seit ich in meiner Wohnung lebe…). Fragt mich nicht, warum ich es nicht eher gemacht habe – ist eine lange Geschichte. Jedenfalls habe ich mich danach auf einmal viel viel wohler gefühlt und konnte mich auch viel mehr mit meiner Wohnung identifizieren. Davor mit der gräuslichen violetten Tapete (nichts gegen lila, aber es sah wirklich furchtbar aus.) hatte ich z.B. auch immer das Bedürfnis mich vor meinen Gästen für die „hässlichen“ Wände in meiner Wohnung entschuldigen und rechtfertigen zu müssen. Klingt vielleicht seltsam, aber die Wandfarbe macht echt viel aus und trägt einen großen Teil zu unserem Wohlbefinden daheim bei!! Zu dem Thema Wandfarbe und Wirkung der verschiedenen Farben kommt allerdings nochmal ein extra Beitrag! 🙂

Was sich auch leicht austauschen lässt, sind Vorhänge, Kissenbezüge und andere Wohnaccessoires! Wer sich wieder wohler in seinen vier Wänden fühlen möchte, sollte also erstmal überlegen, welche Dinge ihn am meisten stören und diese durch ansprechendere Teile ersetzen. Das macht meistens schon einen sehr großen Unterschied.

5.) Ostereier bemalen

Ostern steht vor der Tür und für mich gehört das Ostereier bemalen da einfach jedes Jahr dazu. Es versetzt mich sofort zurück in meine Kindheit und die bunten Eier machen instant gute Laune! Es gibt außerdem unzählige Möglichkeiten die Eier zu färben, sogar mit Gemüsesaft lassen sich die Eier einfärben. Ich habe dieses Jahr Ostereier mit der Ombré-Technik gefärbt. Links seht ihr das Ergebnis. Übrigens eignen sich bemalte Ostereier auch gut als kleine Mitbringsel fürs Osterfest. Man tut bei der entspannenden DIY-Aktion also nicht nur für sich, sondern auch noch für die anderen etwas Gutes, macht also doppelt Spaß! 😉

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6.) Erdbeeren pflücken

Der Mai ist nicht nur mein Lieblingsmonat, weil ich da Geburtstag habe, sondern weil auch die Erdbeersaison endlich wieder losgeht. Ich möchte dieses Jahr ein großes Erdbeerbeet anlegen, weil ich finde, dass man von diesen gesunden, süßen Früchten nie genug haben kann! Zudem gibt es inzwischen wirklich eine große Auswahl an verschiedenen Sorten, die in ihrer Größe und dem Geschmack teils sehr stark variieren. Ein besonderes Highlight jedes Jahr: der Ausflug zum Erdbeerfeld. Hier dürfen Erdbeeren in beliebiger Menge gepflückt werden und der Kilopreis ist meist im Gegensatz zu den Supermarktpreisen niedrig, außerdem schmecken die Früchte frisch selbstgepflückt einfach um Längen besser! Zudem weiß man, woher die Beeren kommen und tut auch was für Umwelt, weil der lange Transportweg wegfällt.

7.) Waldspaziergänge

Nirgendwo lässt es sich besser abschalten als mitten in der Natur. Waldspaziergänge tun dem Körper und der Seele unfassbar gut. Besonders im Frühjahr genieße ich es, wie der Wald von Tag zu Tag grüner und das Vogelzwitschern immer lauter wird. Wir nehmen auf einmal wieder viel bewusster wahr, was es um uns herum in der Natur zu entdecken gibt. Auch Regenspaziergänge sind bei den milden Temperaturen pure Erholung. Der Klang des Regens gepaart mit den Naturgeräuschen im Wald hilft mir jedes Mal zur Ruhe zu kommen und ich fühle mich danach wie ausgewechselt. Der frische Duft, der nach einem Regenschauer in der Luft liegt, lässt mich regelrecht aufatmen.

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8.) mehr Bücher lesen

Ich habe früher als Kind gerne und viel gelesen, das wurde aber mit der Zeit immer weniger und seit letztem Jahr hat sich das zum Glück wieder geändert. Ich glaube, dass es vielen so geht. Wir kommen im hektischen Alltag kaum noch zur Ruhe und meinen, keine Zeit mehr fürs Lesen zu haben. Dabei ist das Problem eher – wenn wir ehrlich zu uns selbst sind – dass wir uns für Dinge wie das Lesen einfach keine Zeit nehmen. Es scheint im ersten Moment einfacher zu sein, auf Instagram, Youtube und Co zu gehen und sich dort berieseln zu lassen. Dabei lässt es sich beim Lesen eigentlich viel besser abschalten! Lesen reduziert nämlich nachweislich Stress und wirkt sich sogar auf unsere Lebenserwartung positiv aus. Nebenbei fördert es die Vorstellungskraft und Konzentrationsfähigkeit. Dazu gibt es hier auch einen interessanten Artikel.

Allerdings fällt es uns oft schwer, Gewohnheiten zu verändern und statt zum Smartphone einfach mal zum Buch zu greifen, dass schon ewig auf unserem Nachttisch verweilt. Die gute Nachricht: Im Frühjahr fällt es uns generell leichter, Veränderungen beim Schopf zu packen und neue Vorsätze umzusetzen, da wir wieder viel mehr Energie und Lebensfreude besitzen, denn mehr Sonne bedeutet auch mehr Vitamin D und das hat große Auswirkungen auf die Psyche. Zeit also, die viele Zeit, die wir sowieso daheim verbringen, endlich sinnvoll zu nutzen und wieder mehr zu lesen – und zwar regelmäßig! Denn nur wer dran bleibt, profitiert längerfristig von den positiven Folgen! Und was gibt es Besseres bei dem schönen Wetter, als auf dem Balkon oder am offenen Fenster, vertieft in eine spannende Geschichte, all die Sorgen für eine Weile zu vergessen.

9.) Das Handy öfter mal ausschalten

Zahlreiche Studien belegen inzwischen, dass soziale Medien sich negativ auf unsere Psyche auswirken. Ich kenne es selbst von mir, dass ich mich sehr unwohl fühle, wenn ich mich wieder mal länger auf Instagram aufgehalten habe. Das ewige Scrollen, die permanenten Signaltöne und die damit einhergehenden Sinneseindrücke, die alle auf einmal auf uns einprasseln, setzen Stresshormone frei und erhöhen unseren Herzschlag. Das ist alles andere als förderlich für unser Wohlbefinden und unsere Psyche. Der permanente Stresszustand, in dem wir uns durch die ständige Erreichbarkeit befinden, führt zu innerer Unruhe und kann sogar Depression auslösen.

Dies haben bereits mehrere Studien belegt. Die US-amerikanische Psychologin Jean Twenge, die die Auswirkungen der Smartphonenutzung von Jugendlichen auf die Psyche untersucht hat, kommt zu dem Ergebnis, dass die Wahrscheinlichkeit für depressive Stimmungen steigt, je mehr Zeit die Jugendlichen mit elektronischen Medien verbringen. Jugendliche, die ihr elektronisches Gerät (z.B. Smartphone) drei Stunden täglich oder länger nutzen, hätten sogar ein 34 Prozent höheres Risiko für suizidale Gedanken. Dies sollte uns zu denken geben.

Leg also öfter mal dein Smartphone zur Seite oder führ sogar komplett Smartphone-freie Tage ein! Dann fällt es auch viel leichter, sich wieder auf das echte Leben und den tatsächlichen Moment zu fokussieren.

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10.) Mutig sein

Wer glücklich sein will, braucht vor allem Mut. Das Geheimnis des Glücks liegt nämlich in der Freiheit, und das Geheimnis der Freiheit ist der Mut. Nur wer Mut zur Veränderung hat, sich traut, alte Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen, gelangt zu der Freiheit, die bedeutet, alles zu tun, was man möchte und der Mensch zu werden, der man schon immer sein wollte. Dabei spielen die aktuellen Lebensumstände oder das Alter keine Rolle. Denn glücklich ist immer der, der daran glaubt, dass es im Leben nie zu spät ist für einen Neuanfang – egal wie schwierig die aktuelle Situation auch sein mag. Wenn man sich bewusst macht, welche Abenteuer und Schätze da draußen noch warten, fällt es leichter, die Stolpersteine aus dem Weg zu räumen und Neues zu wagen.

Also: Wühle nicht zu sehr in der Vergangenheit. Die Vergangenheit hat dich zu dem Menschen gemacht der du heute bist, mit all deinen wertvollen Erfahrungen und Erkenntnissen. „Falsche“ Wege, die du eingeschlagen hast, haben dir nur nochmal mehr bewusst gemacht, welchen Weg du wirklich gehen möchtest. Dass du das Glück überall gesucht hast, hat dir nur mehr gezeigt, dass es sich in Wirklichkeit in dir selbst verbirgt. Lass die Vergangenheit also Vergangenheit sein, ziehe aber deine Erkenntnisse aus ihr und fokussiere dich auf das Jetzt. Du kannst jederzeit neu anfangen und alles erreichen, was du möchtest, wenn du den Mut hast. Erinnere dich daran, was du schon alles geschafft hast, von dem du mal dachtest, es niemals zu erreichen. Wenn wir anfangen unseren Träumen mehr Kraft zu geben als unseren Ängsten, passieren Wunder!

Was macht dich so richtig glücklich im Frühling?
Teile deine Tipps gerne in den Kommentaren!

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